Fünf Sicherheitsregeln bei Arbeiten an elektrischen Anlagen

Arbeiten an elektrischen Anlagen bergen immer Gefahren. Arbeitsunfälle durch elektrischen Strom machen zwar nur etwas mehr als einen Prozent in der Gesamtstatistik aus, allerdings schlagen sie bei den tödlichen Unfällen mit 15% zu Buche.

Daher sollten entsprechende Arbeiten nur von der zuständigen Elektrofachkraft (EFK) durchgeführt werden. In Ausnahmefällen können Arbeiten auch unter Aufsicht der EFK durch die elektrotechnisch unterwiesenen Person (EUP)  verrichtet werden.

Die folgende Sicherheitsregeln müssen dabei immer beachtet werden:

1. Freischalten: Die Anlage bzw. der betroffene Teil müssen ausgeschalten sein.

2. Gegen Wiedereinschalten sichern: Während der Arbeiten ist die Anlage so zu sichern, dass sie niemand wieder anschalten kann.

3. Spannungsfreiheit feststellen: Der Anlagenteil, an dem gearbeitet werden muss, sollte nochmal auf Spannungsfreiheit geprüft werden.

4. Erden und Kurschließen: So kann verhindert werden, dass bei irrtümlichen Anschalten die Anlage wieder unter Spannung gesetzt wird.

5. Benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken: Mithilfe isolierender Materialien oder einer Abschrankung für Absicherung gewährleisten.

Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, achten Sie darauf immer zuerst den Stromkreislauf zu unterbrechen, bevor Sie sich dem Verletzten nähern, um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen.

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