Betriebsarzt = Unbekannt

Nur 65% der Arbeitnehmer kennen den für sie zuständigen Betriebsarzt. Diese Zahl nennt der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) nach einer Umfrage unter 1001 Beschäftigten. Diese niedrige Zahl ist deshalb bedauerlich, weil Betriebsärzte auch diejenigen Menschen erreichen wollen, die sonst nur selten bis nicht zu präventiven Vorstellungsterminen zum Arzt gehen.
Betriebsärzte beraten neben der Fachkraft für Arbeitssicherheit alle Mitarbeiter des Unternehmens zu allen Fragen der Gesundheit und des Arbeitsschutzes am Arbeitsplatz. Ein besonderer Focus liegt hier bei den Betriebsärzten auf der Einrichtung und Erhaltung gesunder, ergonomischer Arbeitsplätze. Bei Belastungen am Arbeitsplatz durch Lärm, Licht oder Gefahrstoffen helfen sie den Beschäftigten mit den spezifischen Risiken richtig umzugehen.
Im Fall einer berufsbezogenen Allergie können wichtige Informationen über Bürohygiene und spezielle Schutzkleidung helfen. Bei der Rückkehr nach langer Erkrankung begleiten Betriebsärzte die berufliche Wiedereingliederung am Arbeitsplatz und sie beraten Mitarbeiter und Vorgesetzte, ob zeitweise Arbeitseinschränkungen oder besondere Arbeitsmittel erforderlich sind.
Nicht zuletzt sollte erwähnt werden das Betriebsärzte der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Wohlmögliche in der Angst vor "Indiskretion" begründete Hemmungen von Beschäftigten die betriebsärztlichen Leistungen in Anspruch zu nehmen sind daher eigentlich unbegründet.

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